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Bahatis schwieriges Ankommen in Deutschland
Bahati, Erzieherin aus Afrika, und ihr Ehemann Nuran, Arzt aus Afganistan, leben seit drei Jahren in Hamburg-Stellingen. Als Bahati ihr erstes Kind bekam, unterstützte sie eine wellcome-Ehrenamtliche. Sie war mit ihrem Mann in Deutschland ohne Hilfe von Familie und Freunden und ohne jedes Netzwerk angelandet. Beide sprachen kein deutsch.
Kurz nach der Geburt des ersten Kindes wird Bahati ungeplant wieder schwanger. Es beginnt eine schwierige Zeit. Ihr Mann, der als Koch arbeitet, wird immer unzufriedener und es kommt häufig zu heftigen Auseinandersetzungen. Die Schwangerschaft verläuft schwierig und Bahati geht es gesundheitlich schlecht.
Das gut ausgebildete Ehepaar kommt in Deutschland an und findet sich im Leben nicht mehr zurecht. Keine Perspektive auf einen angemessenen Job, Schwierigkeiten mit der Sprache, wenig Geld und innerhalb kurzer Zeit werden zwei Kindern geboren, die alle Kraft fordern.
Der Anruf bei der wellcome-Fee
Von ihrer wellcome-Ehrenamtlichen hat Bahati von der wellcome-Fee erfahren. Die wellcome-Fee vermittelt über eine Hamburger Stiftung eine Patenschaft für das Kind, hilft bei den Anträgen und spricht mit den Behörden, damit der Sohn einen Kita-Platz bekommt und berät in Hauhalts- und Ernährungsfragen.
Da beide Kinder kein eigenes Bett hatten, kauft die wellcome-Fee Kinderbetten und Bettzeug. Ein Ämterlotse begleitet sie bei Behördengängen und die Paarberatungsstelle hilft den Eheleuten, mit ihrer neuen Situation zurecht zu kommen.
Inzwischen geht es dem Ehepaar besser, beide haben Sprachkurse belegt und sprechen inzwischen ganz gut deutsch. Nach einer kurzzeitigen Trennung leben Bahati und Nuran wieder zusammen und versuchen ihr Leben mit den zwei Kindern in Deutschland zu meistern. Bahati sagt: "Es liegt noch sehr viel vor uns, aber wir sehen nun einen Weg für uns alle vier."
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